Dream Theater : 02.02.2012, 19:15 Uhr
Special Guest: Periphery
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Nach dem Ausstieg ihres Drummers Mike Portnoy setzen Dream Theater auf ihrem neuen Album 'A Dramatic Turn Of Events' wieder vermehrt auf traditionelle Stärken, wie das Fachblatt für Progressive Rock 'Eclipsed', richtig schreibt. Das neue Werk strotzt nur so vor Atmosphäre, fantastischen Gitarrenmelodien und technischen Finessen. Und auch den Keyboards von Jordan Rudess wird wieder mehr Platz eingeräumt. Wieder gibt es die bewährte Mischung aus dem Artrock der Siebziger Jahre und dem Power-Metal der späten Achtziger, der die Band um Sänger James LaBrie so aussergewöhnlich macht. Der neue Drummer der Band, der 45jährige Mike Mangini, der unter anderem mit Acts wie Annihilator, Extreme, Steve Vai und auch schon bei Dream-Theater-Sänger James LaBries Solotaten mitgearbeitet hat, fügt sich glänzend in die Band ein.

Nach wie vor sind Dream Theater die Könige des Progressive Metalls und werden das auch auf der Tour im Januar/Februar 2012 wieder unter Beweis stellen. Auch mehr als fünfundzwanzig Jahre nach ihrer Gründung und mit ihrem mittlerweile elften Studioalbum sind Dream Theater nach wie vor eine der bedeutendsten und prägendsten Bands ihres Genres. Als Produzent für A Dramatic Turn of Events fungierte Gitarrist John Petrucci selbst, für den Mix war Soundgenie Andy Wallace (Nirvana, Prince, System of a Down) zuständig. „I'm ecstatic with the way the album came out“ verkündet James LaBrie, dessen Stimme eines der wichtigsten Merkmale des typischen Dream Theater Sounds ist. „It's the album we had to make. I think we've once again touched on what in the earlier years gave us our originality and our identity. We infused definitive styles that were predominant in our music: the progressive end and the metal end, with the melodic element pretty high up on the list of priorities.'

Wohl weil 'A Dramatic Turn of Events' das Resultat einiger entscheidender Veränderungen ist, strotzen die Songs vor Energie. Dream Theater haben erneut die perfekte Balance aus Härte, Progressivität und Melodien gefunden, ohne dass sich diese Elemente gegenseitig überschatten. Fans der schnelleren Töne von Dream Theater und solche der eher melodischen Parts kommen auf diesem Album gleichermaßen auf ihre Kosten. Von Anfang an war der Band klar, dass das neue Werk musikalisch als auch textlich ausgewogen sein sollte, und dieses Ziel haben sie erreicht: Es ist der Höhepunkt einer von Millionen Fans gefeierten Karriere! Schon seit ihrer Schulzeit arbeiten Leadgitarrist Petrucci und Bassist John Myung daran, ihre gemeinsame Vision wahr werden zu lassen. Durch konstantes Üben an ihrem jeweiligen Instrument legten sie den Grundstein dessen, was einst Dream Theater werden sollte. Mike Portnoy stieß während ihrer Studienzeit am Berkley College of Music hinzu, und bereits auf dem zweiten Album „Images and Words“, mit dem sie in den USA Goldstatus erreichten, war James LaBrie als Sänger zu hören. Ein weiterer Schritt in Richtung des aktuellen Line-Ups war die Aufnahme des Keyboarders Jordan Rudess für das sechste Album „Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory“. Dank so erfolgreicher Alben wie Train of Thought 2003, aber auch dem vielfältigen Octavarium 2005 hat die Band mittlerweile weit über zehn Millionen Alben verkauft. Zuletzt war 2009 'Black Clouds And Silver Linings' erschienen. Zum Ausstieg von Mike Portnoy gab es einige kritische Stimmen. Keyboarder Jordan Rudess sieht auch positive Elemente der Veränderung, wie er 'Rock Hard' erzählt hatte: „Mit Mike hat ein Gründungsmitglied die Band verlassen und jemand der DREAM THEATER sehr weit vorangetrieben hat. Im Endeffekt blieben aber vier sehr begabte und qualifizierte Musiker in der Band, die ihre Kapazität noch nicht ausgeschöpft hatten. Das lag daran, dass Mike ein sehr dominante Rolle in der Band hatte. Wir gehen sehr enthusiastisch an diese neue Phase von DREAM THEATER heran. Wir machen einfach unser Ding und schreiben weiter Musik.“

'A Dramatic Turn of Events' steht für Dream Theater im Jahre 2011. Man findet progressive Elemente, ernste Inhalte („I often joke with JP about how he can't just write straight loves songs” erzählt Rudess), starke Balladen, Spielfreude und natürlich eine ordentliche Portion Härte. „This is a top three Dream Theater album for me” stellt LaBrie fest. „There’s just something about this album that I think really touches on some of the elements on our music that really made this band shine as far back as 1992 when we released Images and Words. I think that put us on a level that was hard to ignore. I think this album solidifies that. We’re still the band we’ve always been. We’re keeping it contemporary and taking it to a whole new level. With all the body of work, this album proves we’re continuing to better ourselves and continuing to write the material we think is the best material we’ve ever written.”

Preisgruppen:

Einheitspreis (46,00€)

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